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Das Aus für die Huskies

Verfasst am 07.09.2010 von Rene

Viele haben im Sommer mit Interesse den Streit zwischen den Kassel Huskies und der DEL beobachtet. Eine wahre Schlammschlacht in der sich keine der beteiligten Parteien mit Ruhm bekleckert hat. Es gab viele Meinungen zu diesem Thema, aber auch viele „Sportfreunde“ die ihre Objektivität gänzlich verloren haben.

Die Huskies sind wie viele andere Vereine hoch verschuldet, jedoch versuchten sie sich durch ein Planinsolvenz Verfahren zu sanieren. Diese Sanierung war die Vorraussetzung für die weitere Teilnahme an der DEL. In diesem Verfahren wurden von den Huskies nur diese Gläubiger voll aus gezahlt, die in einer Anhörung die Insolvenz hätten ablehnen können und wo man davon aus gegangen ist, das diese dies auch machen werden, wie z.B. die DEL. So zahlte man als einen der Gläubiger die DEL vollständig aus, während andere Gläubiger sich nur mit einem Bruchteil (20%) zufrieden geben sollten.

Aber ob nun wirklich Interesse an Eishockey in Kassel bestand, das wird sich nun heraus stellen, denn am gestrigen Tag wurde den Huskies auch der Beitritt in die 2 Liga mit überragender Mehrheit der Teilnehmer versagt. Auch dies hat wieder zu geteilten Meinungen geführt, ob und wie die Huskies überhaupt teilnehmen sollten. Nun wird sich zeigen ob dem derzeitigen Eigner der Huskies, dem Unternehmer Dennis Rossig wirklich was am Eishockey liegt und er bei der Stange bleibt, oder ob er es einzig und alleine auf den bau seiner MuFu-Halle abgesehen hat. Derzeitig bleibt den Kasselern nichts als in der Hessenliga zu spielen, jedoch wäre es hier und auf diesem Weg möglich einen sauberen Schnitt mit der Vergangenheit zu machen und mit einer ehrlichen Vereinsspitze von unten neu zu starten.

Zu wünschen wäre es den Fans, zumindest denen die sich in Zurückhaltung geübt haben. Denn nicht nur die Geschäftsführung der Kassel Huskies hat sich in den vergangenen Monaten wie die Axt im Wald verhalten, sondern auch ein Teil so genannter Fans, welche Westhelle und Rossig schon fast wie heilige hoch umjubelt haben und nicht gemerkt haben, oder merken wollten, das sie nur hinters Licht geführt wurden, wieder belogen und wieder betrogen wurden.

Denn es wurde trotz des Wissens das man einen Prozess auch verlieren kann, von der Geschäftsführung der Antrag für die zweite Liga niemals gestellt, aus Arroganz oder aus welchem Grund bleibt wohl das Geheimnis der Entscheidungsträger, sicher ist aber, dass es mit Lügen begründet wurde die zum Glück schnell aufgeklärt wurden.

Eines ist sicher, nach einer tollen WM im eigenen Land haben es die Huskies mit Ihrer Klagewelle und Ihrem Verhalten geschafft, Eishockey ins lächerliche zu ziehen, wobei die DEL ein übriges leistet. Die DEL braucht grundlegende Reformen und man kann nur hoffen, das diese nach diesem Eishockey Sommer ohne Sommerloch auch in Angriff genommen werden.

Der klare Verlierer in diesem Sommer ist das Eishockey in Deutschland.

Abschliessend bleibt nur noch zu sagen: Singt niemals den Song:

Nie mehr zweite Liga, nie mehr, nie mehr, nie mehr…….

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